Sargo blanco

- Diplodus sargus cadenati (de la Paz, Bauchot et Daget, 1974)
Deutsch: Geißbrasse / Spanisch: Sargo marroqui, Sargo burdo / Englisch: White seabream / Französisch: Sar commun du Maroc, Sargue de Rondelet / Italienisch: Sargo rigato, Sargo maggiore / Mallorquin: Sard.

Größe maximal: 45 cm,
normal: 22 cm.
Fanggerät: Angelhaken, Reuse, Schleppnetz, Grundangel.

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Hoher, ovalförmiger Körpe; seitlich zusammengedrückt. Kiefer mit schrägstehenden Schneidezähnen sowie Mahlzähnen versehen. Eine durchgehende einzelne Rückenflosse von gleichbleibender Höhe; mittellange und spitze Brustflossen; Schwanzflosse gegabelt. Großschuppig. Rücken gelblichbraun; Seiten bräunlich-silbern und 7 bis 8 deutlichen dunkleren Querbinden; Bauch silbrig; Bauchflossen schwärzlich. Auf dem Schwanzrücken hinter den letzten Strahlen von Rücken- und Afterflosse ein schwarzer Halbring. Lebt grundnah in kleinen Schwärmen zwischen der Wasseroberfläche und 150 m Tiefe über felsig-zerklüftetem, steinigem, sandigem oder bewachsenem Meeresboden; gern auch in Höhlen. Laichzeit: März-April. Ernährt sich von Seeigeln, Krusten- und Weichtieren, vorwiegend nachts. Sehr gutes Fleisch. Unter den Meerbrassen als Speisefisch eine der meistgeschätzten Arten. Verbreitet an der Ostküste des Atlantiks, bei Madeira, den Kanarischen und den Kapverdischen Inseln. Auf den Kanaren genehmigte Mindestfanggröße: 22 cm.

Sardische Fischer spicken Geißbrassen mit Knoblauch und Petersilie und braten sie am Strand auf offenem Feuer. Im Sud gekocht schmecken große Exemplare jedoch noch besser. Beim Ausnehmen sollte die schwarze Haut, die die Bauchhöhle auskleidet, sorgfältig entfernt werden.

Fragen und Anregungen: e-mail