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während meines Aufenthaltes auf der kanarischen Insel Lanzarote hatte ich häufig erlebt, dass Besucher in den Fischrestaurants nicht wussten, welcher Fisch ihnen aufgetischt wurde. Hinzu kam, dass die servierten Fische nur wenig davon erkennen liessen, wie die ursprüngliche Form und Farbe des lebenden Exemplars wohl ausgesehen hatte.

Ich begann, mir die Fische genauer anzusehen, sammelte Informationen der Fischereischule, durchstöberte Bibliotheken, fuhr mit den Fischern hinaus um den Fang unmittelbar zu erleben, entdeckte beim Schnorcheln die intensivere Farbigkeit der Fische, skizzierte und notierte und ließ mich von Fischhändlern und Restaurantbesitzern über die Besonderheiten der jeweiligen Spezies aufklären.

So entstanden die hier abgebildeten Aquarelle und die beigefügten Informationen, die ich hiermit der Allgemeinheit zur Ansicht gebe.

 

Einleitung

In den kanarischen Gewässern findet man über 500 Arten der unterschiedlichsten Meeresfische. Der überwiegende Teil zählt zu den typischen atlantischen Arten jener wärmeren Gewässer, die sich zwischen dem Süden der britischen Inseln, dem Mittelmeergebiet und den Küstengewässern Westafrikas erstrecken. Viele von ihnen kann man in Küstennähe beim Schnorcheln oder Tauchen beobachten, sie vom Ufer oder von einem Boot aus angeln bzw. sie inmitten des Fanges der einheimischen Fischer, auf den Fischmärkten oder in den pescaderias, den Fischläden der Inseln, finden.

Die Fische des kanarischen Archipels bilden einen wichtigen Teil des reichen aber auch empfindlichen Küsten-Ökosystems, das leicht durch eine übermäßige Veränderung der Küste, durch Überfischung oder durch Umweltverschmutzung zerstört werden kann. Auch weil die Fischerei auf den Kanaren immer noch ein wichtiges Gewerbe ist, gleichwohl die Küstenfischerei wie auch der Bonito- und Thunfischfang im offenen Meer, sollte es im Interesse nicht nur der Inselbewohner, sondern auch der Inselbesucher sein, die Küsten der Inseln zu schützen und sich für die Sauberhaltung des Meeres und damit für die Erhaltung der Fischbestände einzusetzen.

Die hauptsächlichen Lebensräume der Fische erstrecken sich über felsigem, sandigem, steinigem oder bewachsenem Meeresgrund zwischen der Küstenlinie und der kontinentalen Plattform bis zu 800 m Tiefe, und sogar nahe der vielbesuchten Strände kann man viele Fischarten finden. über die lokal gebräuchlichen Namen der Fische herrscht oft Unklarheit, da sich ihre Benennung von Insel zu Insel und oft sogar innerhalb einer Insel zwischen verschiedenen Fischergemeinschaften verändert. Die lokal gebräuchlichen Namen unterscheiden sich häufig auch beträchtlich von den offiziell gebräuchlichen Namen für die gleichen Arten in anderen Teilen Spaniens.

 

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